Goodbye, Adios, Au Revoir, Auf Wiedersehen

So, nun ist es soweit. Die Bloggerei geht zu Ende. Es ist an der Zeit Abschied zu nehmen. Ich gehe mit ein bisschen Erleichterung aber auch mit etwas Wehmut. Denn so langsam hat mir das Ganze begonnen Spass zu machen. Aber man soll ja gehen, wenns am schönsten ist.

Ich gehe ja nicht mit leeren Händen. Ich nehme die Erfahrung mit, unter Druck, möglichst kreative und originelle Texte zu schreiben, die andere Leute auch noch interessieren. Mal ehrlich, das war echt stressig!
Die etwas schönere Seite an diesem Projekt war die Tatsache, dass die ganze Klasse bloggte. Die Texte der anderen haben mir geholfen, sie etwas besser kennen zu lernen. Durch die Themenwahl ihrer Posts und ihre individuelle Schreibstyle habe ich mir von jedem ein noch genaueres Bild machen können. Das ist sehr schön.
Ich würde mich freuen, weiterhin von anderen Blogs zu lesen! Ob ich aber selbst weiter posten werde, weiss ich noch nicht so genau. Obwohl der störende Druck vom ‚Bloggen müssen‘ zwar weg wäre. Dann würde ich mich aber wahrscheinlich auch nicht dazu überwinden können, konsquent dran zu bleiben. Ausserdem kann ich mir nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die meinen Blog wirklich lesen würden. In diesem habe ich nur einen Follower, der nicht aus unserer Klasse ist. Was mich zwar erst mit enormen Stolz erfüllte. Als ich jedoch am nächsten Tag erfuhr, dass andere bereits mehrere ‚Fremd-Follower‘ hatten, wurde meine Freude etwas ausgenüchtert.
Für Schulprojekte kann ich mir vorstellen, mal einen Blog zu schreiben. Anstelle von seitenlangen Dossiers, einfach den Arbeitsverlauf im Internet fest zu halten, stelle ich mir sinnvoll vor. Ansonsten werde ich wohl eher keine berühmte Bloggerin.

Rückblickend war es ein interessantes Projekt, das ich einem trockenen Aufsatz vorziehe.

So, dann bleibt mir ja nur noch Tschüss zu sagen. Oder wie es die von der Lawrence Welk Show sagen würden: Goodbye, Adios, Au Revoi, Auf Wiedersehen…

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Gleich und Gleich gesellt sich gerne

Mary-Kate und Ashley Olsen. Bill und Tom Kaulitz. Jedward. Das sind die berühmtesten, die es gibt. Zwillinge…
Jaja, ein Zwilling müsste man sein. Es muss doch spannend sein, immer direkt in sein eigenes Spiegelbild zu blicken, wenn man gegenüber seines Geschwisters steht? Ich stelle mir das lustig vor. All die Streiche und Verwechslungen, die man inszenieren könnte.

Was aber, wenn man gar nicht weiss, das man einen Zwilling hat bzw. es erst nach vielen Jahren erfährt?! Wenn man es mit dem Doppelte-Lottchen-Problem zutun hat?
Genau das ist einer berühmten Dame widerfahren. Nur hat sie ihre Schwester nicht in einem Ferienlager getroffen…
Die erwähnte Dame ist Lisa. Mona Lisa!

Ja. Tatsächlich hat man im Museo del Prado in Spanien das Pendant zur immer lächelnden Mona Lisa entdeckt. Erst dachte man, das Ebenstück sei der Hand eines Flämischen Künstlers entsprungen. Nach dem Restaurieren wurde jedoch die Falschannahme korrigiert. Aus flämisch wurde italienisch. Aus irgendeinem Maler wurde der Lehrling von Leonardo Da Vinci. Der hat nämlich zusammen mit seinem Meister zeitgleich die beiden beinahe identischen Bilder angefertigt.
Im März treffen sich nun beide, um im Louvre in Paris nebeneinander abzuhängen…
So hat doch alles ein gutes Ende!

(links: Mona Lisa; rechts: Mona Lisa-Doublette)

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Schurken der Landstrasse

Alle Bücher im Regal durchgelesen? Schon lange nichts mehr gelesen und der Drang damit anzufangen? Der Bibliothekarin einen schlauen Tipp für eine neue Anschaffung geben wollen?
Hier eine kleiner Buchtipp meiner Seite: Schurken der Landstrasse von Michael Chabon. (Originaltitel: Gentlemen of the road)

Der amerikanische Autor erzählt in seinem Buch die Geschichte zweier ungleicher Freunde im 10. Jh. n. Chr. Der Dürre Zelikmann, ein jüdischer Franke und sein Kamerad Amram, ein muskulöser Afrikaner ziehen durch das kaukasische Gebirge und tun das, wonach ihnen ist.
Bis sie auf den Sohn des ermordeten Königs treffen, um schliesslich zusammen mit ihm den Mord zu rächen, damit wieder Rechtsmässigkeit in der Thronfolge herrscht.

Eine nichtalltägliche Geschichte mit einer unkonventionellen Kulisse. Vielleicht kein Buch, das man sofort aufgrund seines Rückentextes lesen würde. Aber es ist wirklich gut geschrieben. Mit viel Fantasie, Redekunst und Humor. Ausserdem ist der Einband ganz hübsch…

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Glastonbury

Das Glastonbury ist eines der ältesten und populärsten Musikfestivals Grossbritanniens. Die Geschichte dieses Events geht zurück bis in die 70er Jahre, wo es zum ersten Mal, einen Tag nach Jimi Hendrix Tod, stattgefunden hat. Damals im kleinen Rahmen, mit knapp 1500 Besuchern. Ein Ticket kostete 1Pfund und dazu gab es gratis Milch von der lokalen Farm.

In den Jahren wuchs das Festival aber an Bedeutung. Auch die Gästezahlen stiegen, bis zu 177’000 Personen. Es wurde zum Mekka aller Liebhaber zeitgenössischer Musik. Beinahe alle Musikrichtungen sind auf einer der über 40 Bühnen vertreten.
Aber nicht nur Musik ist ein wichtiges Thema auf dem Glastonbury. Theater, Zirkus, Tanz, Comedy, darstellende Kunst… alles ist auf dem riesen Festivalgelände anzutreffen. Ein Ort voller genialer und verrückter Menschen. Ganz nach dem Motto: sind alle verrückt, ist es keiner mehr.

So pilgern jährlich Abertausende aus aller Welt in das kleine Dörfchen in Süd-West England, um ein Teil dieses faszinierenden Ereignisses zu sein. Glastonbury Festival of Contemporary Performing Arts, das englische Woodstock!
(2012 fällt das Glastonbury jedoch für ein Jahr aus. Auf Grund der Olympischen Spiele die in diesem Jahr in London stattfinden, sind leider nicht genügend ToiToi WCs vorhanden…)

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Ode an Alfred Hitchcock

Er war ein Genie. Das Enfant terrible der Filmindustrie. Ein Bahnbrecher, der die Kinowelt revolutioniert hat. Die Rede ist vom einflussreichsten Regisseur seit es den Spielfilm gibt: Sir Alfred Hitchcock, der sogar den Ritterschlag von der Queen annehmen durfte.

Bei diesem Artikel kann ich nicht objektiv bleiben. Denn dieser alte, pummelige Mann ist ein Ausnahmetalent in meinen Augen! Wenn es um ihn geht, verfalle ich automatisch ins Schwärmen.

Aber wer war Alfred Hitchcock eigentlich? Ich bin mir sicher, einige von euch kennen den Namen, können ihn aber nicht so recht zuordnen.
Also Sir Alfred Hitchcock war ein britischer Filmregisseur, Produzent und Buchautor. Seine Karriere-Höhepunkte feierte er in den 50er und 60er Jahren. Mit seinen berühmtesten Werken (Psycho, Vertigo, The Birds oder der Bücherreihe Die Drei ???) erreichte Hitchcock Umsätze in Millionenhöhe.

Seine Filme sind psychologische Höchstleistungen. Er schafft eine Welt aus Spitzen-Thriller. Er entwickelt charakterstarke Personen in jedem einzelnen seiner Werke. Alfred Hitchcock spielt mit den Sinnen und dem Verstand der Zuschauer. Beim Konsum seiner Filmwerke ist man in einem Zeitraum völliger Spannung und ist unerwarteten Wendungen ausgesetzt. Einfach grossartig! Alfred Hitchcock hat einen Klassiker nach dem anderen produziert.

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(Todes-)Tag der Liebe?

Tag der Liebenden. Tag der Herzchen. Tag der Rosen. Tag der halbnackten, mit Pfeil und Bogen bewaffneten Engel. In weniger als 240 Stunden ist es wieder einmal so weit: Valentinstag 2012… Aber warum feiert man diesen Tag überhaupt? Erklärungen gibt es viele! Die mir am plausibelsten erscheinende ist folgende: Der Priester Valentin aus Ternia, Italien traute viele christliche Paare in den 260er n.Chr. Zu dieser Zeit war das Christentum jedoch untersagt. So starb Valentin als Märtyrer am 14. Februar 269 durch Enthauptung. In Gedenken an seinen Tod und die vielen durch ihn getrauten Paare feiert man diesen Tag. Wer hätte gedacht das der doch so romantische Valentinstag die Feier einer Hinrichtung ist? Ein Mann der gestorben ist, weil er sich getraut hat, Menschen zu trauen. Um am Liebestag aber nicht nur mit einer historischen Floskel brillieren zu können, hier noch ein paar schöne Liebesgedichte:

‚William Shakespeare‘
Sonett 18 
Soll ich dich einem Sommertag vergleichen?
Nein, Du bist lieblicher und frischer weit-
Durch Maienblüten rauhe Winde streichen
Und kurz nur währt des Sommers Herrlichkeit.
Zu feurig oft läßt er sein Auge glühen,
Oft auch verhüllt sich seine goldne Spur,
Und seiner Schönheit Fülle muß verblühe
Im nimmerruh’nden Wechsel der Natur.
Nie aber soll Dein ewiger Sommer schwinden,
Die Zeit wird Deiner Schönheit nicht verderblich,
Nie soll des neidischen Todes Blick Dich finden,
Denn fort lebst Du in meinem Lied unsterblich.
So lange Menschen athmen, Augen sehn, Wirst Du, wie mein Gesang, nicht untergehn.

‚Rainer Maria Rilke‘
Liebes-Lied
Wie soll ich meine Seele halten, dass sie nicht an deine rührt?Wie soll ich sie  hinheben über dich zu andern Dingen?
Ach gerne möcht ich sie bei irgendwas  Verlorenem im Dunkel unterbringen
an einer fremden stillen Stelle, die  nicht weiterschwingt, wenn deine Tiefen schwingen.  Doch alles, was uns anrührt, dich und mich,  nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich,  der aus zwei Saiten eine Stimme zieht.  Auf welches Instrument sind wir gespannt?
Und welcher Geiger hat uns in der Hand?O süßes Lied.

‚J.W. von Goethe‘
Liebesgedicht
Im holden Tal,
auf schneebedeckten Höhen
War stets dein Bild mir nah:
Ich sahs um mich in lichten Wolken wehen,
Im Herzen war mirs da.
Empfinde hier,
wie mit allmächtgem Triebe
Ein Herz das andre zieht –
Und daß vergebens Liebe
Vor Liebe flieht. 

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Fünf Sterne Sonntagabend Rezept

Man nehme:
-2 tolle Bands
-1 tolles Publikum
-1 tolle Lokalität

Zubereitung:
Plazieren Sie die ersten zwei Zutaten in der Dritten. Sorgen Sie dafür, dass alles am rechten Platz ist. Servieren Sie am besten gleich nach Zubereitung. Ansonsten könnte es eine leichte Verstimmung der zweiten Zutat zur Folge haben.
Als Beilage wird eine Bar mit Getränken und kleinen Snacks empfohlen.

Zubereitungszeit: variierend zwischen 2 und 3 Stunden.

Musterbeispiel:
Kürzlich ist eine hervorragende Ausführung des ‚Fünf Sterne Sonntagabend Rezept‘ realisiert worden. Unter der Leitung des grand Chef One of a Million wurden die Bands Lambs&Wolves zusammen mit One Sentende. Supervision zu einer harmonischen Legierung zusammengeführt. Dem Publikum wurde auf hoher Flamme extra stark eingeheizt. Was mit hilfe der brilliant ausgewählten Lokalität einen rundum gelungenen Gourmet-Abend zur folge hatte.

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